Fjodor M. Dostojewskij • Verbrechen und Strafe
Fassung: Andrea Breth
Nach der Übersetzung von Swetlana Geier
Wiederaufnahme
Eigenproduktion der Salzburger Festspiele
Dauer der Vorstellung (exkl. Pausen): ca. 4 Stunden, 2 Pausen (ca. 30 Minuten/20 Minuten)
PREMIERE
- 18. August 2009, 18:30 Uhr
- 20. August 2009, 18:30 Uhr
- 21. August 2009, 18:30 Uhr
- 22. August 2009, 18:30 Uhr
- 23. August 2009, 18:30 Uhr
- 25. August 2009, 18:30 Uhr
- 26. August 2009, 18:30 Uhr
Programm drucken (PDF)
Andrea Breth, Regie
Erich Wonder, Bühne
Françoise Clavel, Kostüme
Friedrich Rom, Licht
Bert Wrede, Musik
Alexander Nefzger, Sound Design
Jens Harzer, Raskolnikow, ehemaliger Student
Elisabeth Orth, Pulcherija Alexandrowna, seine Mutter
Elisabeth Orth, Aljona Iwanowna, Pfandleiherin
Marie Burchard, Dunja, seine Schwester
Udo Samel, Porfirij Petrowitsch, Ermittlungsrichter
Sven-Eric Bechtolf, Swidrigajlow, Gutsbesitzer
Sven-Eric Bechtolf, Sossimow, Arzt
Wolfgang Michael, Luschin, Hofrat
Wolfgang Michael, Samjotow, Vorsteher des Polizeibureaus
Sebastian Zimmler, Rasumichin, Student
Sebastian Zimmler, Mikolka, Anstreicher
Swetlana Schönfeld, Nastassja, Dienstmädchen
Swetlana Schönfeld, Lisaweta, Schwester der Pfandleiherin
Swetlana Schönfeld, Lippewechsel, Vermieterin
Uwe Bertram, Marmeladow, Titularrat a.D.
Uwe Bertram, Lebesjatnikow
Corinna Kirchhoff, Katerina Iwanowna, seine Frau
Birte Schnöink, Sonja, seine Tochter
„Im Leiden ist eine Idee“, sagt der Kommissar in
Dostojewskijs Roman Verbrechen und Strafe zu
dem unter Mordverdacht stehenden Studenten
Raskolnikow, dessen Leben, wie das der meisten
Menschen im Russland jener Jahre, über die
Maßen leidvoll und unter menschenunwürdigen
Bedingungen verläuft. Und so wird Raskolnikow
anfällig für die Idee eines Experiments, das ihm
beweisen soll, dass er ein „Mensch“ ist und keine
„Laus“, das heißt: mehr ist als nur das armselige
Material der Geschichte wie die anderen. Doch
den Beweis seiner Menschenwürde soll ihm ausgerechnet
der Mord an einer Pfandleiherin erbringen,
und so schildert Dostojewskij in dem
wohl berühmtesten Kriminalroman der Weltliteratur
Raskolnikows Verwandlung vom Studenten
zum Mörder und Gläubigen. „Die Gnade“, schrieb
Heiner Müller einmal über diesen Roman, „ist
eine Behauptung, die vielleicht nie einlösbar ist.“