Gioachino Rossini • Moïse et Pharaon
ou Le Passage de la Mer Rouge
Oper in vier Akten
Neuinszenierung
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer der Vorstellung: ca. 3 Stunden
2 Pausen
PREMIERE
- 08. August 2009, 18:30 Uhr
- 11. August 2009, 19:30 Uhr
- 18. August 2009, 18:30 Uhr
- 20. August 2009, 18:30 Uhr
- 23. August 2009, 15:00 Uhr
- 25. August 2009, 18:30 Uhr
Programm drucken (PDF)
Riccardo Muti, Musikalische Leitung
Jürgen Flimm, Regie
Ferdinand Wögerbauer, Bühnenbild
Birgit Hutter, Kostüme
Friedrich Rom, Licht
Maren Hofmeister, Dramaturgie
Catharina Lühr, Choreographie
Thomas Lang, Chöre
Ildar Abdrazakov, Moïse
Juan Francisco Gatell, Eliézer, sein Bruder
Nicola Alaimo, Pharaon
Nino Surguladze, Sinaïde, seine Frau
Eric Cutler, Aménophis, deren Sohn
Marina Rebeka, Anaï
Barbara Di Castri, Marie, ihre Mutter, Moïses Schwester
Saverio Fiore, Aufide
Alexey Tikhomirov, Osiride, Hohepriester der Isis
Ante Jerkunica, Eine geheimnisvolle Stimme
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
„Let my people go“, sangen schon die schwarzen
Sklaven auf den Baumwollfeldern. Sie wollten sich
aus der gnadenlosen Sklaverei der weißen Herren
befreien. Mose solle zum Pharao gehen, sangen sie:
„go down Moses, go down to Egyptland, tell old
Pharaoh, let my people go.“ Aber ebenso wenig wie
die Plantagenbesitzer wollte Pharao das unterdrückte
Volk Israel ziehen lassen. Ein zürnender
Gott Jahwe zwang ihn durch eine ganze Reihe
schrecklicher Plagen schließlich, seine starre Haltung
zu ändern. Diese und endlich schwarze Finsternis
zeigten Jahwes unerbittliche Kraft.
Rossini beschreibt in einer Grand Opéra diese Geschichte
aus dem Alten Testament. Im Mittelpunkt
steht freilich die rührende Liebesgeschichte zwischen
Anais, der Nichte des Mose, und Amenophis, dem
Sohn des Pharao, die versuchen, in diesen großen
Wirren ihr kleines Glück zu finden. Anais entscheidet
sich schließlich für ihren Glauben und für ihr
Volk. Die Israeliten machen sich auf den mühseligen
Weg durch die Wüste in das gelobte Land Kanaan,
verfolgt von gepanzerter Kavallerie. Als sie am
Schilfmeer ankommen, teilt Mose dieses Gewässer,
und das Volk Israel rettet sich ans
andere Ufer. Die Truppen des Pharao ertrinken freilich in den Fluten des sich schließenden Roten Meeres.
Jürgen Flimm