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PROGRAMMDETAIL

Wolfgang A. Mozart • Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti

Dramma giocoso in zwei Akten KV 588

Neuinszenierung
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer der Vorstellung: ca. 3,5 Stunden

PREMIERE

  • 30. Juli 2009, 18:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 03. August 2009, 18:30 Uhr
  • 07. August 2009, 18:30 Uhr
  • 11. August 2009, 15:00 Uhr
  • 15. August 2009, 18:30 Uhr
  • 17. August 2009, 18:30 Uhr
  • 21. August 2009, 19:30 Uhr
  • 23. August 2009, 19:30 Uhr
  • 26. August 2009, 18:30 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Ádám Fischer, Musikalische Leitung
Claus Guth, Regie
Christian Schmidt, Bühnenbild
Anna Sofie Tuma, Kostüme
Olaf Winter, Licht
Alex Buresch, Kai Ehlers, Video
Andri Hardmeier, Dramaturgie
Ramses Sigl, Choreographie
Thomas Lang, Chöre

BESETZUNG

Miah Persson, Fiordiligi
Isabel Leonard, Dorabella
Topi Lehtipuu, Ferrando
Joel Prieto (21.08), Ferrando
Florian Boesch, Guglielmo
Johannes Weisser (17.08, 21.08, 23.08, 26.08), Guglielmo
Bo Skovhus, Don Alfonso
Patricia Petibon, Despina
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

ZUR PRODUKTION

„Così fan tutte le belle! Non c’è alcuna novità“, heißt es in Le nozze di Figaro, dem ersten Gemeinschaftswerk von Mozart und Da Ponte. Vier Jahre später wird diese Unterstellung einer genaueren Prüfung unterzogen: In ihrer dritten und letzten gemeinsamen Arbeit, Così fan tutte, entscheidet das Experiment über die angebliche Untreue der Frauen. Ein doppelbödiges Spiel beginnt, das immer tiefere Gefühlsschichten freilegt. Der unverstellte Blick in die Wirren menschlicher Beziehungen öffnet Abgründe, die den Rahmen eines Dramma giocoso zu sprengen scheinen. Dieses in mancher Hinsicht radikalste Bühnenwerk Mozarts ist nicht so sehr eine „Schule der Liebenden“, als vielmehr eine kontinuierliche Sezierung der Herzen. Im Spannungsfeld zwischen Liebe und Leidenschaft, Sicherheit und Selbstaufgabe, Treue und Verrat verlieren sich die Paare in einem Gefühlschaos. Dabei spürt Mozarts Musik die inneren Widersprüche seiner Figuren auf, ohne sie jemals zu verraten und lässt uns plötzlich selbst zweifeln an der Sicherheit, mit der wir zu wissen glauben, was Spiel und was Ernst, was Traum und was Wirklichkeit ist.

Andri Hardmeier



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