Dichter zu Gast – Orhan Pamuk
Museum der Unschuld
Autorenlesung mit Orhan Pamuk und Helmut Lohner
Literarische Premiere
In deutscher, türkischer und englischer Sprache
AUFFÜHRUNG
- 07. August 2008, 17:00 Uhr
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Orhan Pamuk wird mit Helmut Lohner erstmals aus seinem neuen Roman Museum der Unschuld lesen. In seinem Zentrum steht die Passion eines Mannes, der alle Gegenstände, die eine von ihm geliebte Frau vor ihrem Tod je berührt hat, in seinem "Museum der Unschuld" versammelt. Dieses Museum des Romans entsteht gegenwärtig tatsächlich als Museumsprojekt in Istanbul, und erste Einblicke in die ungeheuere Sammlung wird auf der Frankfurter Buchmesse eine von Max Hollein veranstaltete Schau in den Räumen der Frankfurter Schirn geben.
Orhan Pamuk, geboren 1952 in Istanbul, wuchs in einer
bürgerlichen Familie auf. Er studierte Architektur und Journalismus,
ehe er sich dem Schreiben zuwandte. Für Rot ist mein Name erhielt Pamuk zahlreiche internationale Auszeichnungen. Schnee wurde von der Kritik hoch gelobt und in der New York Times als das beste ausländische Buch des Jahres 2004 gefeiert.
2005
wurde Pamuk mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
ausgezeichnet. In der Begründung des Stiftungsrates heißt es: "Mit
Orhan Pamuk wird ein Schriftsteller geehrt, der wie kein anderer
Dichter unserer Zeit den historischen Spuren des Westens im Osten und
des Ostens im Westen nachgeht, einem Begriff von Kultur verpflichtet,
der ganz auf Wissen und Respekt vor dem anderen gründet." 2006 erhielt
er den Nobelpreis für Literatur. Seine Werke wurden bislang in 34
Sprachen übersetzt und in über 100 Ländern veröffentlicht. Orhan Pamuk
hat eine Tochter und lebt in Istanbul und New York.